Die Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre stößt in der Bevölkerung auf Unmut. Flexibilität steht dagegen hoch im Kurs.

Prinzipiell lehnen die deutschen Bundesbürger die Anhebung des Renteneintrittsalters nicht ab, jedoch wünschen sich 61 % die Möglichkeit flexibel zu wählen, ab wann man in den Ruhestand tritt. Um diese Flexibilität zu erlangen, wären viele auch bereit andersartige Einschnitte zu akzeptieren. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage unter tausend 35- bis 55-jährigen Befragten hervor. Demnach möchte die Mehrheit selbst entscheiden, wann sie zwischen dem 60. und 67. Lebensjahr in Rente gehen. Des Weiteren würde sich ein Drittel der Befragten wünschen, ab einem bestimmten Alter die Arbeitszeit zu reduzieren.
Derzeit steigt die Altersgrenze derjenigen, die ihre Berufstätigkeit beenden, stetig an. Wenn man Berufsunfähigkeitsfälle ausklammert, liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 63,2 Jahren. Gründe für die knapp 2 Jahre große Differenz zwischen der Soll- und Ist-Zeit sehen die Befragten in den oftmals gesundheitlich belastenden Tätigkeiten im Beruf sowie der zu hohen Arbeitsintensität im fortgeschrittenen Alter. Des Weiteren würden sich ca. 70 % der Befragten mehr Anerkennung durch den Chef wünschen um der Arbeit auch in den letzten Arbeitsjahren motiviert und zufrieden nachzugehen.
Um sich dieses Lob einzuheimsen wären viele der Befragten bereit, Weiterbildungen wahrzunehmen, um auch zukünftig berufs- und konkurrenzfähig zu sein.
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